Am Mittwoch 4. März hat es uns mit dem unruhigen Hafen gereicht, und wir sind bei akzeptablen Bedingungen in Richtung Viana do Castello aufgebrochen. Wind war nicht viel angesagt aber laut Papier oder Handybildschirm könnte wenigstens die Richtung passen. Im Nachhinein war das wieder mal nix mit der Vorhersage. Erst kurz vor dem Hafen kam der Wind dann aus der Richtung um einen Amwindkurs zu segeln aber wir haben für die kurze Zeit die Segel dann auch nicht mehr ausgepackt. Bei der Hafeneinfahrt hatten wir dann fast 20 Knoten Wind, das hätte es dann auch nicht mehr gebraucht. Bevor wir in das Hafenbecken durch eine ehemalige Schleusenanlage einfahren konnten, mussten wir noch warten weil ein Lotsenboot mitten in der Einfahrt lag und sich zuerst nicht weg bewegt hat. Irgendwann hatte er dann ein Einsehen, ist rausgefahren und hat uns durch gelassen. Bei der Einfahrt hat rechts am Kai so ein Flusskreuzfahrtschiff festgemacht und genau als wir vorbei gefahren sind hat der seine Schrauben drehen lassen und das Wasser kam seitlich bei dem raus und wir genau in dem Schraubenwasser. Da hatten wir zu kämpfen, unser Boot wieder unter Kontrolle zu bringen um nicht in eine Wand oder anderes Schiff zu krachen. Dann durch die ehmalige Schleusenanlage durch und ganz hinten gegenüber einem Museumsschiff sind die Liegplätze für Gastlieger in Viana do Castello. Festgemacht, Strom eingesteckt, Starlink aktiviert und erstmal einen Anleger. Dann haben wir uns umgezogen und sind zum Hafenbüro aufgebrochen, das ist bei dem anderen Hafen (der aber keine Gastliegeplätze hat), so ca. 1km zu Laufen. Im Hafenbüro sind die Personen dort sehr freundlich, sprechen sehr gut Englisch und wir bekommen auch gleich einen Ortsplan mit ein paar Informationen wo was ist. Auf dem Weg zurück haben wir dann noch an einer Bar einen Zwischenstop eingelegt und etwas getrunken.
Am nächsten Tag stand einfach durch den Ort laufen, etwas einkaufen und Baustellen am Boot erledigen auf dem Programm. Am Freitag waren wir auf dem Markt, in der Festung und im Yachtladen und sind durch das Viertel, indem früher die Fischer gewohnt hatte zurück gelaufen, es ist sehr schön hier.
Der Samstag stand im Zeichen von der Cathedrale Santa Luzia, die ist oben auf dem Berg und auch vom Wasser her schon weit zu sehen. Wir hatten uns entschieden mit der Bahn dort hinauf zu fahren und wenn möglich, runter wieder zu Fuß zu gehen. Von dort oben hat man eine tolle Fernsicht und die Cathedrale macht schon was her, aussen mehr als innen aber ist sehr schön das sehen zu dürfen. Runter vom Berg sind wir tatsächlich zu Fuß gegangen, davon 80% Treppen und 20% gehen, sehr anstrengend, aber man hat immer wieder tolle Ausblicke und Gerüche von den Pflanzen die es daheim nicht gibt.
Abends waren wir dann noch im Restaurant essen. Bei mir gab es Kabeljau und bei Heike eine Gemüsepfanne mit Bohnen und dazu einen Sangria. Vorspeisen waren Käse mit Tomaten und Oliven, und Pilze in Portweinsosse. Alles war sehr lecker.
So das wars jetzt mal wieder, demnächst kommt noch was über das Museumsschiff, bis dann Andreas und Heike.
Raus aus Baiona und um die Gefahrentonne rum, dann Richtung Süden.

Das Wetter war etwas diesig aber eigentlich gut zu ertragen

Eine Kirche im Ort und ganz oben auf dem Berg ist die Cathedrale Santa Luzia zu sehen.

Das ist unser Liegeplatz

Gegeüber das Museumschiff Gil Eanne

Am Freitag 6. März war Markt

Ein Kirche von Innen total mit Gold verziert.

und sehr schöner Deckenmalerei

Die Festung in Viana do Castello

Eine Monumentenfigur an der Hafeneinfahrt.


In diesem Hafenbecken liegen wir links von dem Museumsschiff (leider nicht zu sehen)

Nochmal die Cathrdrale

eine kleine Kapelle mitten im Ort, man läuft fast vorbei ohne sie zu bemerken

Nochmals der Liegeplatz

Die Bahn nach oben, mit einer Ausweichstelle


Die Cathedrale Santa Luzia




Der Ausblick von oben


Ausblick während, und der Weg nach unten



Nochmal ein Blick zurück

Abends waren wir dann noch beim Essen im Restaurant.
Kabeljau nach Art des Hauses

Vegetarische Gemüsepfanne mit Bohnen

und Sangria.

