Unser Besuch in Porto

Am 16. März haben wir uns von Povoa de Varzim aus mit der Metro nach Porto aufgemacht. Für die etwa 1 Stunde Fahrt, werden von der Metro pro Person lediglich 3,25 Euro aufgerufen. Die Züge fahren auch noch pünktlich und sind in einem sauberem Zustand. Man steigt in Povoa ein und mitten in der Stadt in Porto aus und ist in 10 Minuten an der Markthalle die echt sehenswert ist. Im oberen Teil bieten kleine Händler*innen ihren Schmuck- und Dekoartikel an, unten gibt es viele Stände die sich um das leibliche Wohl kümmern. Hier gibt es allerlei Fisch, Austern, Fleischgerichte, Obst, Backwaren und Getränke zu kaufen und zu verzehren, es gibt Sitzgelegenheiten oder auch Stehtische an welchen man dies in Ruhe tun kann in einer ganz tollen Atmosphäre. Danach kann man sich in Porto noch die Füße wundlaufen, und in vielen Geschäften schöne Sachen bewundern und kaufen. In Porto gibt es viele schöne Bauwerke die zumindest bei Kirchen komischerweise Eintritt kosten. Wir haben die historische Tram gesucht und wollten eine Strecke damit fahren, aber durch eine Metro Baustelle fahren die zur Zeit nicht. Wir sind dann zur Brücke Ponte Louis I gegangen und haben uns den Douro von oben angesehen, man hat einen tollen Blick, was nachher auf den Bildern zu sehen ist. Wir erkundeten die Altstadt bis an den Douro hinunter, es ist sehr schön dort, nur zu Wohnen ist vermutlich sehr beschwerlich. Auf dem Douro sind viele Boote unterwegs, Rundfahrten, Fähren und Vercharterer die Ihre Yachten zeigen mit viel Werbung drauf. Nach einem Getränk haben wir uns wieder auf den Weg zur Metro gemacht, ziemlich viel bergauf. Wir waren während des Tages auch in einem Fanshop des FC Porto bei dem der VFB Stuttgart ja am 19. März sein Europa League Rückspiel hatte. In dem Shop lag eine Preisliste für Karten zum Kauf für dieses Spiel. Allerdings müsste ich mich beim Verein anmelden, ok ich hab das dann mal gemacht, letztendlich musste ich einen Code eintragen, der mir per SMS gesendet wurde, den ich aber nicht bekommen habe. Das Problem war, dass das Programm nach der +49 die Null bei meiner Telefonnummer nicht weggelassen hat und nach dem Entfernen immer wieder eingetragen hat. Ok ein Versuch war es wert. Die im Fanshop haben mir dann gesagt, dass wir ans Stadion raus müssten und dort die Karten kaufen, da wäre aber heute schon zu. Also keine Karten. Das ganze Thema beschäftigte mich narürlich weiter, und brachte uns soweit, dass wir am Mittwoch 18. März nochmal nach Porto ans Stadion sind um nach Karten zu sehen. Der Kartenshop war natürlich genau auf der anderen Seite des Stadions. Dort haben wir eine Nummer gezogen und etwa 1 Stunde gewartet. Man fragte uns nach der E-Mail Adresse, ich hab diese aufgeschrieben, und dann gab es die Info, mit der web.de geht das nicht, wir bräuchten eine gmail Adressse und zwar für jede Karte eine e-mail-Adresse. OK, so hatten wir das nächste Problem. Wir sind dann zuerst einmal in das gegenüberliegende Einkaufszentrum gegangen. Während Heike bummelte, habe ich mich hingesetzt und am Handy rumgespielt ob ich das mit dem gmail nicht doch hinbekomme. Nach einigem probieren, so etwa eine Stunde später hatte ich dann tatsächlich zwei neue Mailadressen als gmail und die haben auch noch funktioniert. Also sind wir wieder über die Straße und tatsächlich konnten wir das mit den Karten abschließen. Am nächsten Tag gegen 18 Uhr sollten wir die Karten per Mail bekommen, mal sehen ob das funktioniert. Also am nächsten Tag wieder nach Porto gefahren, die Karten hatten wir in der Zwischenzeit als pdf bekommen somit sollte nichts mehr schief gehen. Die VFB Fans haben vor dem Spiel mindesten 1,5 Stunden vorher und lange nach dem Spiel angefeuert als wenn es kein morgen gäbe, von den Porto Fans hat man kaum was gehört. Obwohl der VFB das bessere Team war, sagte das Ergebnis etwas anderes, aber egal, das war es wert, zumal Heike das zum erstem Mal erlebt hat. Die Tribüne auf welcher wir saßen war ziemlich steil und Heike hat sich dort am Anfang nicht sehr wohl gefühlt, erst als vor uns Personen saßen wurde es besser. Nach dem Spiel war dann die Metro gut gefüllt und es blieben nur noch Stehplätze für uns übrig. Als wir wieder auf dem Boot waren, es begann gerade zu regnen, resümierten wir daß es ein schöner Abend beim Fussball war.

Jetzt war am nächsten Tag dann vorbereiten angesagt, weil das Wetterfenster und die Häfen ein Weiterkommen möglich machten (siehe vorherigen Blog).

Auf dem Weg zur Markthalle Bolhao

Die Markthalle Bolhoa von außen

In der Markthalle

Wieder draussen, bei den Temperaturen ist es wunderbar.

In einem Spielzeuggeschäft.

Bilder aus Porto

An der Ponte Louis I

Auf der Brücke

Blick von der Brücke auf den Douro

Altstadt von Porto

Das ist die Brücke Ponte Louis I von unten

Blick auf den Douro und das andere Ufer

Kirche die keinen Eintritt wollte und Ihre Orgel

Die Eintrittskarten sind da

Blick von unserem Platz ganz oben auf den Rasen

Wir zwischen den Porto Fans, aber alles blieb ruhig.

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