Servus liebe Blogleser, es ist der 3. Mai, wir sind endllich in Cadiz angekommen, das stand bei uns als Meilenstein auf der Liste. In der Marina Puerto America haben wir festgemacht, wir fühlten uns dort die ganze Zeit sehr wohl und ruhig untergebracht. Die Stadt Cadiz hat sehr viel zu bieten und wir erkundeten die Stadt langsam Stück für Stück. Zuerst läuft man nur durch die Straßen und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Eine Häuserzeile ist schöner als die nächste. Und es herrscht ein buntes Treiben auf den Straßen. Am zweiten Tag sind wir zu den Puerta de Tierra, leider war das vorübergehend geschlossen und wir zogen weiter an der Küste bis zu der Cathedrale von Cadiz. Diese wurde seinerzeit sehr aufwändig geplant. Leider wurde im Laufe der Zeit das Geld knapp, so dass mit minderwertigem Material weitergebaut und fertig gestellt wurde. Das macht die Instandhaltung heute sehr schwierig. Da die Zeit an diesem Tag schon weit vorgerückt war sind wir nicht mehr in die Cathedrale rein. Einen Tag später haben wir dann die Halbinsel San Sebastian besichtigt, alles in gutem Zustand oder in der Restaurations Phase, aber sehr schön. Weiter an der Küste entlang kamen wir dann zum Parque Genovese, der heißt nach dem Namen dessen der ihn angelegt hat. Ein toller und gepflegter Ort. Wir haben den Torre Tavira angeschaut, der war dazu da aus der Stadt zu sehen wer sich der Stadt nähert. Dort ist eine Camera Oscura installiert mit der man die komplette Stadt überblicken kann. Die Führung auf deutsch war sehr infomativ und spannend rüber gebracht. Für den Mittwoch 6. Mai haben wir uns für eine unterirdische Führung angemeldet, die war in englisch aber wir waren nur 4 Personen, so konnten alle Fragen die sich auftaten, beantwortet werden. Diese Ausgrabungen zeigen den ältesten Phönizischen militärischen Hafen der westlichen Welt. Die hatten damals schon Trockendocks gebaut um Ihre Schiffe ausserhalb des Wassers zu warten. Am 8. Mai waren wir in der Markthalle in Cadiz, hier gibt es alles was man brauchen kann, Fisch in rauen Mengen, Gemüse und Obst, andere Sachen des täglichen Lebens, und im Ring um die Markthalle außen, gibt es noch viele kleine Stände die Speisen und Getränke anbieten und auch Tische zum Verweilen. Dort kamen wir natürlich nicht vorbei und haben uns eine Kleinigkeit zu Essen und Getränke besorgt. Total lecker und alles zu erschwinglichen Preisen, dort treffen sich Jung und Alt zum Feiern und Reden. Am 13. Mai haben wir mit dem Zug einen kleinen Ausflug nach San Fernando gemacht, ein Nachbarort von Cadiz. Dort war ein Laden der nautische Artikel führt und das war der erste Anlaufpunkt. Anschließend sind wir durch die Stadt gelaufen, es gab viele Geschäfte und dann haben wir die Altstadt noch besucht, einfach schön und anders als bisher gesehen.
Warum waren wir so lange in Cadiz, wir haben etwas für das Boot in Deutschland bestellt und das Paket ließ auf sich warten. Am 14. Mai war es dann endlich soweit, das Paket ist an der Adresse angeliefert worden und so stand der Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Also Wetter checken und einen Tag raussuchen um nach Barbate zu fahren, Der Samstag 16. Mai wurde dann als Tag herausgesucht und es ging sehr bald los, 6:50 warfen wir die Leinen los und es ging los. Es war kein segelbarer Wind vorhanden so fuhren wir wieder mal unter Motor bis nach Barbate. Am Freitag hatte Heike noch eine Flagge von Gibraltar genäht, weil in Cadiz keine verfügbar war. Die Anfrage bei der Queensway Marina lief, wir hatten aber leider noch keine Antwort. In Barbate ankekommen hatten wir dann ein Mail indem unsere Anfrage abgesagt war, ok dann gehts halt nach La Linea. Die Fahrt dahin war noch mit drei Tuna Netzen und der Gefahr durch die Orcas geprägt, aber alles ging gut. Auch bei der Düse von Tarifa waren die Winde unterhalb des vorh ergesagten und wir wurden mit der Strömung mit bis zu über 8 Knoten über Grund voran geschoben und kamen gegen 19:00 Uhr happy in La LInea an.
So genug der geschriebenen Worte, Bilder sagen mehr als tausend Worte.
Auf dem Weg nach Cadiz

Cadiz in Sicht

Die Hauseingänge sind super toll, ich glaube die lassen extra die Türen offen

La Terza im Hafen Puerto America

Diese Statue hat nach Andreas Ausschau gehalten.

Der war aber noch mit Steuern beschäftigt

Der Platz am Rathaus

Porta de Tierra



Weg in Richtung der Cathedrale von Cadiz

und das ist sie


Eine Kirche nebenan

Straßen auf dem Weg zur Cathedrale


und da ist sie wieder



noch ne Kirche nebenan


Das ist tatsächlich das Post Gebäude in Cadiz direkt neben der Markthalle

eine Kirche von innen


Plaza Candelaria


Castillo de Santa Catalina


noch ne Kirche



Ausgrabungen des ältesten Phönizischen militärischen Hafen



Plaza de Espana


Ausblicke vom Torre Tavira







Parque Genovese





Straße in Cadiz


In der Markthalle beim Schnabulieren


Sonnenuntergang im Hafen

Heute ist Basteltag, es gibt einen Kranen um den Außenborder nach unten zu lassen.

Wie sind in San Fernando




Eigentlich wollten wir in die Queensway Marina in Gibraltar

Die Fahne hätte Heike schon mal genäht, dann kam die Absage, dass für uns kein Platz wäre.

Auslaufen in Cadiz morges, noch sehr trüb


Hier eine Boje von so einem Tuna Netz die aufgestellt sind.

Von Barbate nach Gibraltar hatten wir die Zeit richtig gewählt und links oben sieht man die Geschwindigkeit mit welcher wir über Grund unterwegs waren. Der Wind wehte auch aus der richtigen Richtung, deshalb war der Törn sehr entspannt.

In der Bucht von Gibraltar jede Menge großer Schiffe die dort günstig Treibstoff bunkern.

