Estepona, Fuengirola, Caleta de Velez und Motril

Hallo liebe Leser, wir haben wieder einiges an Strecke zurückgelegt. Am 23. Mai haben wir in Ceuta abgelegt und sagen dem afrikanischen Kontinent Tschüss. Es war sehr schön in Ceuta und wir haben den Aufenthalt sehr genossen. Heute hat Heike Estepona als Ziel in den Kartenplotter eingegeben und wir haben uns auf den Weg gemacht. Wir waren kaum aus dem Hafen raus, gingen die Segel nach oben und wir kamen gut voran. Leider konnten wir den vorgegebenen Kurs nicht fahren, weil dazu der Wind aus der falschen Richtung geblasen hat. Aber das war erstmal egal. Wir mussten erneut die meist befahrene Schifffahrtstraße überqueren, und da kamen uns ganz schön große Schiffe in die Quere. Bis auf einen war der Abstand immer sehr groß, der eine kam uns dann doch ganz schön nahe. Nach der Querung setzte die Entspannung wieder ein und wir konnten unseren Blick nach links richten, da war er wieder, der Rock von Gibraltar. Dieses Mal sahen wir ihn von der anderen Seite, ist schon ein imposanter Fels. Nach einigen Stunden, ließ der Wind etwas nach und es machte keinen Sinn die Segel oben zu lassen, also ging der Motor an und wir näherten uns Estepona. Nachdem uns der Hafenmeister den Liegeplatz zugewiesen, und beim Anlegen geholfen hat, sind wir noch zu einer kleinen Erkundung aufgebrochen. Estepona ist die Stadt der Blumen und das zeigt sich in der ganzen Stadt. In der Altstadt stehen auf den Straßen üppig beplanzte Kübel, die Blumentöpfe hängen an den Hauswänden in vorhergesehenen Halterungen. Wunderschön hergerichtete Häuser, die Kirche ist auch wunderschön anzusehen. Und immer wieder fiel die Entscheidung, komm wir laufen die Straße noch hoch, man konnte sich kaum satt sehen. Auf dem Heimweg sind wir noch an der ehemaligen Stierkampf Arena vorbei gelaufen, leider fiel die Besichtigung aus, weil an diesem Tag natürlich zu war. Ein wunderschöner Tag mir vielen Schritten und Eindrücken ging mit einem kalten Getränk zu Ende und es ging an Bord, wir wollten am nächsten Tag weiter zum nächsten Ziel.

Fuengirola stand auf dem Zettel, da wollten wir heute am 25. Mai hin. Raus aus dem Hafen und Segel hoch, leider nur eine kurze Zeit, weil der Wind es an diesem Tag nicht gut mit uns meinte. Als wir in die Nähe der Hafeneinfahrt kamen, wurde der Verkehr stärker, es waren jede Menge Jetski Fahrer unterwegs. Nachdem wir im Hafen waren, der Hafenmeister uns am Steg gewunken hatte, mussten wir noch ein paar Kreise drehen, weil die Einfahrt in die Gasse von jenen Jetski Piloten blockiert war. Die versuchten mit den Sportgeräten in ihre Parkposition zu kommen. Wenn man keine Ahnung hat, ist das manchmal schwer. Ein Jetski Vermietung hatte dort seine Basis und da war natürlich jeden Menge los. Schließlich waren wir fest und konnten noch ein kleine Erkundung der näheren Umgebung mit unseren E-Scootern starten. Es gibt in Fuengirola so viele Restaurants und Bars, dass man eigentlich von einer Partymeile sprechen kann. Wir blieben dann noch einen weiteren Tag um etwas auszuruhen und später noch in die Stadt zu gehen, diesmal zu Fuß, Heike hat dann noch einen Friseur besucht und wir kamen aber zu dem Schluss, dass es hier nicht so schön ist, außer man ist in Feierlaune und der Geldbeutel ist gut gefüllt.

Also sind wir am nächsten Tag, dem 27. Mai, mit der nächsten Etappe nach Caleta de Velez gefahren. Dies war nur als Zwischenstop für eine Nacht geplant. Caleta de Velez ist sehr überschaubar und ist schnell durchlaufen, somit reicht diese eine Nacht hier. Wir haben am Vorabend noch den Ölstand geprüft und den Wasserfilter gereinigt, somit konnte es am nächsten Morgen los gehen, oder doch nicht? Wir haben den Motor gestartet, huch das hört sich aber komisch an, na klar da kommt kein Kühlwasser aus dem Auspuff. Kurz erklärt, der Motor saugt das Wasser aus dem Meer, pumpt es durch den Motor und kühlt dadurch diesen und dann spuckt er das Wasser wieder zum Auspuff raus. Aber da kam nichts, ok Andi hat sich auf die Fehlersuche gemacht. Vielleich kommt durch den Schlauch aus dem Meer kein Wasser, vielleicht ist er verstopft. Nein der Schlauch war frei, aber es kam trotzdem kein Wasser. Andi hat dann den Filter aufgeschraubt und gleich gemerkt, dass da was nicht stimmt. Der Deckel des Filters war nicht richtig aufgeschraubt und dort hat der Motor Luft gezogen und konnte kein Vakuum im Filter aufbauen. Den Deckel richtig aufgeschraubt, Testlauf, prima es funktioniert wieder.

Dann sind wir am 28. Mai nach Motril gefahren ,leider alles unter Motor, weil der Wind an diesem Tage keine Lust hatte uns voran zu treiben. Motril ist ein Industriehafen der im hinteren Bereich eine Marina beherbergt und dort wollten wir eine Nacht verbringen. Hier gibt es in der unmittelbaren Nähe keinen Ort zu besichtigen, somit blieben wir an Bord und machten es uns dort gemütlich. Am nächsten Morgen wollten wir um 9:00 Uhr ablegen. Pustekuchen, die Mitarbeiter kranten einen Katamaran ins Wasser und die Ausfahrt war dadurch gesperrt. Nach 45 Minuten warten ging es endlich los. Wohin wir an diesem Tag gefahren sind, seid gespannt bald erfahrt Ihr es hier.

Jetzt noch ein paar Bilder.

Der wollte uns einfach nicht ausweichen, ging knapp zu.

Blick nach links der Rock

Hafenbüro in Estepona

Der Leuchtturm in Estepona

Hier ist wohl ein Schrottplatz

Auch die Strandpromenade mit vielen Pflanzen

Wunderschöne Straßen in Estepona und überall Blumen und Pflanzen

Die Kirche macht auch was her, sehr schön gestaltet

Und wieder ein schöner Platz

Am Strand werden so die gegrillten Fische zubereitet

Tschüss Estepona es war sehr schön hier

Die Festung in Fuengirola

Die Gebaude in der Hafenanlage, das war schön gestaltet und hergerichtet

Der Strand in Fuengirola mit Nixe

Tschüss Fuengirola

Es gibt dort sehr schöne Häuser

und Bäume

Tschüss Caleta de Velez

In der Sierra Nevada lliegt noch Schee in den Bergen

Morgens warten in Motril bis wir aus dem Hafen raus konnten

Dann auf dem Weg zu dem noch geheimen Ziel

Wieder die Berge der Sierra Nevada

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