Ein Hallo an die eifrigen Leser. Am 11. September haben wir morgens um 9:15 den Hafen von Cambrils verlassen um an diesem Tage 21,2 Seemeilen nach Roda de Bara in Angriff zu nehmen. Bei sonnigem Wetter und gutem Wind sind wir alles gesegelt, ja das geht wenn einem der Wind hold ist. Als wir festgemacht hatten, mussten wir uns sputen zur Anmeldung zu kommen, weil die Mitarbeiterin dort am Feiertag extra wegen uns gekommen ist. Wir haben uns für zwei Nächte eingemietet und am ersten Tag sind wir nur noch im Hafen und die nähere Umgebung auf Erkundung gegangen. Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf den Weg gemacht in die nächste Ortschaft Creixell zu laufen, immer schön an der Strandpromenade entlang. Kilometer an Restaurants, Bars und schönen Häusern vorbei erreichten wir dann endlich Creixell. Im Ort oben an der Kirche begann der ältere Teil der sehr schön war. Auf dem Rückweg stand noch ein Punkt auf dem Programm, die Besichtigung des Roc de Sant Gaieta. Das ist ein Teil von Roda de Bara der auf einem Felsen steht und sehr schön gerichtet ist. Es ist ein toller Ort auf unserer Reise, den wir besuchen durften, die Bilder bringen das zum Ausdruck.
Am 13. September ging es dann weiter nach Ginesta, 25 Seemeilen weiter Richtung Barcelona. Von den 5,5 Stunden konnten wir 2 Stunden segeln, der Rest dann wieder unter Motor. In Ginesta blieben wir nur eine Nacht und haben uns nur im Hafen am Abend noch die Beine vertreten. Es gibt dort eigentlich keinen Ort der zur Besichtigung einlädt, also blieben wir im Hafen. In dem Hafen haben wohl einige Fussballer des FC Barcelona Ihre Boote liegen, wir haben keinen gesehen, oder erkannt, wir kennen da ja auch keinen.
Am nächsten Morgen, 14. September, ging es weiter 26 Seemeilen nach El Masnou. Der Wind blies mit bis zu 17 Knoten in Böen, aber leider nur von vorne. Unterwegs zog die Skyline von Barcelona an uns vorbei, wir fuhren durch die Reede vor Barcelona, und kreuzten die Einfahrtsstrecke der grösseren Boote. Dabei kam uns auch eine Yacht eines amerikanischen Food Milliardärs entgegen, ok wenn man nicht weiss wohin mit der Kohle! El Masnou ist jetzt nicht der sehenswerte Ort an dem man mehrere Tage verbringen kann, wir haben dort auch schöne Plätze gesehen aber wenige. Wir waren eh nur eine Nacht eingemietet, also weiter am nächsten Tag.
Am 15. September standen nur knapp 14 Seemeilen auf dem Plan, es ging nach Arenys de Mar. Der Wind wollte wieder mal unser Motorengeräusch hören, er blies wieder mal von vorne. Kurz vor 13 Uhr waren wir dort und haben die Gebühr für 3 Nächte bezahlt. Am Nachmittag gingen wir dann auf die erste Erkundung um uns einen Überblick zu verschaffen, damit wir am nächsten Tag schon mal wissen wohin wir müssen. In einem Lebensmittelmarkt haben wir uns dann noch mit dem Wichtigsten versorgt und sind zuück aufs Boot. Im Hafen gibt es einen Pool der aber zu dieser Jahreszeit nur noch am Wochenende geöffnet ist, schade den konnten wir leider nicht nutzen. Es gibt in Arenys de Mar einen Rundweg der einen an den sehenswürdigsten Orten vorbei bringt und diesen haben wir uns am nächsten Tag vorgenommen, sind danach noch durch die Gassen geschlendert. Am nächsten Tag sind wir tatsächlich zum Friedhof gelaufen, von dort soll man einen tollen Blick haben, der befindet sich oben auf einem Berg. Natürlich kamen wir dort nicht vorbei, ohne einen Blick reinzuwerfen, es gab dort aus früherer Zeit tatsächlich einen Raum der sich Sala de Autopsias nannte, so etwas kann man ja sonst nicht anschauen. Anschliessend sind wir den Berg auf der anderen Seite wieder runter und waren noch bei Lidl, uns mit einigen wichtigen Sachen zu versorgen. Wenn man mit dem Boot einkaufen geht, dann gibt es nur die Möglichkeiten, mit dem Taxi oder Bus zurück, oder zu Fuß. Wir sind gelaufen 35 Minuten und jeder einen Trolli voll bepackt mit Getränken und Essen, die zwei Rucksäcke auf den Rücken habe ich noch gar nicht erwähnt. Am Abend sind wir dann noch in die andere Richtung gelaufen nach Canet de Mar, ein sehr schöner Ort. Ein Weg dauert etwa 30 Minuten plus die Zeit im Ort, da kommt ganz schön was zusammen. Canet de Mar ist ein lebendiger und schöner Ort, welchen es sich lohnt anzuschauen.
So jetzt sind wir wieder am Ende dieses Blogs. Im nächsten Blog erfahrt Ihr wie es weiter geht und wohin, bis bald.
Raus aus dem Hafen und gleich ne Regatta.


An Taragona vorbei

Wieder durch eine Reede

Gott sei Dank ist der vor Anker

Bilder von der Fahrt, schaut euch das blaue Wasser an, herrlich



Weg zu Strandpromenade über den Roc de Sant Gaieta




In Creixell





Bucht von Roc de Sant Gaieta

Das ist der Roc de Sant Gaeta










Durch die Reede bei Barcelona

Die Reichen mit Ihrem Spielzeug

Barcelona mit Basilica de la Sagrada Familia

Eindrücke aus El Masnou




Bild der Beteiligten

Im Hafen von El Masnou




Eindrücke auf Arenys de Mar









Abends im Hafen

Vom Friedhof auf dem Berg, ein schöner Ausblick

Ohne Worte …

Bilder aus Canet de Mar
















