Hallo Blogleser, wir melden uns wieder. Am 29. Mai haben wir uns von Motril, auf den Weg nach Almerimar gemacht. Die Törnlänge soll ca. 37 Seemeilen lang betragen. Nach einer Wartezeit von 45 Minuten, ging es los. Im Hafen von Motril wurde ein Katamaran eingekrant und deshalb konnten wir nicht auslaufen. Bei sonnigem Wetter, leider mit schwachem Wind von vorne, waren wir nach ca. 7 Stunden am Ziel. In der Hafenverwaltung bekamen wir unseren Liegeplatz und den Tag des Auskranens genannt, genau in einer Woche. Ok dann ist mal wieder warten angesagt aber da haben wir ja schon etwas Übung drin. In Almerimar gibt es einen TO Stützpunkt (TO ein großer Verein der sich mit Blauwassersegeln beschäftigt und Seglern Hilfe geben kann), hier haben wir von Alex einige nützliche Dinge erfahren, die einem den Aufenthalt einfacher machen können. Heikes Brille war kaputt und es musste eine neue her, wir bekamen einen Optiker empfohlen und am Montag 1. Juni hatten wir dort einen Termin zur Brillenbestellung. Dies hat super geklappt und am Montag die Woche drauf sollte die Brille da sein. In der Zwischenzeit bis zum Krantermin haben wir uns einen kleinen Mietwagen genommen und sind nach Nerja in die Grotte gefahren. Diese Tropfsteinhöhle ist wirklich sehenswert und auch Nerja ist eine schöne Stadt. Wir durften einen sehr schönen und interessanten Tag erleben. Dann kam auch schon der Tag des Auskranens. Unser Termin war um 9:00 Uhr wir legten um 8:50 Uhr ab um rechtzeitig bereit zu sein. Tatsachlich mussten wir über eine halbe Stunde Kreise drehen. Wir hatten natürlich wieder Glück und der Wind blies zu der Zeit mit bis zu 21 Knoten, aber alles ging letzendlich gut und La Terza stand in der Werft an Land. Eine Stunde später wurde sie mit dem Hochdruckreiniger von einem Werft Mitarbeiter von den Anhaftungen befreit. Wir waren nach der langen Zeit sehr zufrieden und begannen am selben Tag noch den Rumpf mit Schleifvlies anzuschleifen und die erste Schicht Farbe aufzutragen. Am nächsten Morgen noch vor dem Frühstück haben wir die zweite Schicht aufgebracht und mussten nun warten, dass die Mitarbeiter uns am Montag die Stütze umstellen damit wir diese Stellen auch beschichten konnten. Dies klappte am Montag früh sehr gut und wir konnten unsere Arbeiten fertig stellen. Tatsächlich kam vom Optiker die Nachricht, dass die Brille fertig ist und abgeholt werden kann. Wir bezahlten anschliessend noch die Werftgebühren und bekamen am nächsten Morgen um 7:30 Uhr einen Termin zur Einwasserung. Also um 6 Uhr aufstehen und mit einer 15 minütigen Verspätung kam der Kran zu La Terza gefahren und hat sie zum Kranplatz gefahren. Rein ins Wasser, Crew an Bord geschickt, Motor an und ein kleiner Schubser, wir waren wieder frei und fuhren zur Tankstelle. Danach ging es zum Liegeplatz die Einfahrt dort hat wieder gut geklappt. Nun hieß es wieder warten bis der vorhergesagte Sturm eine Weiterfahrt möglich machte. Dies war am 14. Juni der Fall und wir wollten nach dem Bezahlen des Liegeplatzes noch ein paar Stunden den Anker werfen und dann losfahren, es sollte über Nacht nach Aguilas gehen. Andi hat, während Heike die angefallenen Kosten entrichtete nochmals die Ankerwinsch gecheckt, und leider festgestellt, dass die wieder mal nicht funktioniert. So ein Mist. Also haben wir uns entschieden nach der Ausfahrt aus dem Hafen gleich loszufahren und lieber mit kleinerem Segel die Fahrt zu machen. Also haben wir gleich nach der Ausfahrt unsere Genua ausgerollt, nur bis zum 2. Reff und La Terza stürmte los, wir stellten fest dass wir eigentlich viel zu schnell waren, deshalb haben wir das Segel immer kleiner gemacht. La Terza ließ sich davon nicht beeindrucken und hielt den Meilen Durchschitt hoch. Unterwegs hat Andi dann das Fussball Länderspiel von Deutschland während des segelns angeschaut. Nachts gegen 1 Uhr war dann der Wind wie vorhergesagt weg und wir starteten den Motor für 2,5 Stunden bis wieder Wind war und wir wieder segeln konnten. Schließlich haben wir um 9:35 Uhr in Auguilas angelegt und konnten erstmal frühstücken und danach Schlaf nachholen. Wir haben erst im zweiten Hafen einen Platz bekommen, aber wir denken das war die schönere Marina. In Aguilas haben wir uns mit zwei ehemaligen Deckenpfronnern Evi und Max verabredet um etwas Zeit miteinander zu verbringen. Als die zwei im Mai in Deutschland waren kam für mich ein Paket an, welches die beiden mit nach Spanien nahmen und mir übergeben konnten, nochmal danke an die Paketboten. Abends waren wir noch etwas trinken und dann ging es heim in die Falle, um am nächsten Morgen erstmal auszuschlafen. Danach stand die Ankerwinsch auf dem Programm, mit dem wahrscheinlichen Ergebnis eines defekten Motors. Der andere Motor liegt natürlich daheim und wurde aber von freundlichen Helfern nach Spanien losgeschickt. Da wir in der nächsten Woche einen weiteren Bekannten treffen, haben wir den Motor an seine Adresse schicken lassen. Am zweiten Abend waren wir nochmals mit unseren Bekannten essen und durften auch Ihre Unterkunft und die Umgebung mit dem Auto sehen. Wir haben uns dann, nach Sichtung der Wetter Apps entschieden einen Tag noch zu bleiben und erst am Freitag weiter zu fahren. Wir haben dann noch einige wichtige Arbeiten am Boot gemacht, uns ausgeruht und am Freitag 19. Juni sind wir die 20 Seemeilen nach Mazarron gefahren, eine ruppige aber beherrschbare Fahrt. Zu diesem Kapitel gibt es dann einen neuen Blog.
Fair Winds von der La Terza, Andreas und Heike.
Hafeneinfahrt in Almerimar

Sonnenuntergang im Hafen

In Almerimar


La Terza am Steg

Die welche viel Wind brauchen, kamen auf Ihre Kosten

Dann ist die Sonne nochmal unter gegangen

Bastel- oder Nähtag, die Fender bekommen Kleidchen


Unser Mietwagen


Die Grotte von Nerja






Eindrücke aus Nerja





Ein Bergdorf bei Nerja

La Terza kommt aus dem Wasser

Der Bewuchs


Auf den Böcken

Die Strandpromenade in Almerimar



Auf der Fahrt nach Aguilas, kam ein Zollboot und hat gecheckt wer da rumfährt.

Wenig Segel und trotzdem Geschwindigkeit

Fussball schauen mal anders.

erste Aussicht auf Aguilas




Von der Promenade aus.

und wieder basteln, Ankerwinsch

noch grinst er.

Stoffläden gibt es immer wieder in Spanier

Am Plaza de Espana in Aguilas

Der Strand in Aguilas sehr gepflegt


Voller Einsatz im Namen der Ankerwinsch

Ehemaliger Verladesteg El Hornillo


Schön angelegte Treppe


Beim Essen mit unsseren Bekannten

